{"id":190,"date":"2022-11-12T22:27:20","date_gmt":"2022-11-12T21:27:20","guid":{"rendered":"http:\/\/glenverness.de\/2020\/?page_id=190"},"modified":"2022-11-12T22:27:20","modified_gmt":"2022-11-12T21:27:20","slug":"loch-dunsapie","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/glenverness.de\/2020\/kintra\/geography\/loch-dunsapie\/","title":{"rendered":"Loch Dunsapie"},"content":{"rendered":"\n<p>Loch Dunsapie ist ein S\u00fc\u00dfwassersee in der Mitte der Insel Ergyll. Er liegt nordwestlich der Stadt Ergyllburgh zwischen den H\u00fcgellandschaften der Insel und ist mit einer maximalen Wassertiefe von 310 m der tiefste See des Royal Realms of Glenverness. Der See hat eine tropfenf\u00f6rmige Form, ist circa 21 km lang und im Durchschnitt nur etwa 7,5 km breit. Er verf\u00fcgt \u00fcber ein Wasservolumen von 2,3 km\u00b3 und ist &#8211; gemessen an der Oberfl\u00e4che von 36,7 km\u00b2 &#8211; der kleinste See der vernischen Inseln. Loch Dunsapie erh\u00e4lt sein Wasser aus zahlreichen B\u00e4chen, die an allen Seiten in den See m\u00fcnden. Das Einzugsgebiet von Loch Dunsapie ist jedoch im Vergleich zu anderen vernischen Seen recht klein. Das Wasser im See ist dementsprechend relativ n\u00e4hrstoffarm, aufgrund der Abgeschiedenheit des Sees aber nahezu vollst\u00e4ndig frei von Verunreinigungen. Die enorme Tiefe des Sees und seine N\u00e4he zum offenen Meer bewirken ein besonderes Mikroklima in Ufern\u00e4he. Die Winter am Loch Dunsapie sind mild und die Sommer k\u00fchl. Dieser Effekt wird einerseits durch die N\u00e4he zum Meer bewirkt. Andererseits hat aber auch das tiefe Wasser im See selbst eine ausgleichende Wirkung. Es k\u00fchlt im Winter in geringerem Umfang ab als dies in flacheren Seen der Fall ist und w\u00e4rmt sich im Sommer entsprechend weniger auf. Loch Dunsapie vereist im Winter nur gelegentlich in Ufern\u00e4he, nicht aber an den tieferen Stellen des Sees. Im See befinden sich mehrere unbewohnte &#8211; in den meisten F\u00e4llen stark bewaldete &#8211; Inseln. Loch Dunsapie ist ein Angelgebiet, in dem vor allem von Booten aus gefischt wird. Gefangen werden in erster Linie Forellen und Lachse. Der See liegt in einem extrem d\u00fcnn besiedelten Gebiet in der Senke zwischen den Hills o Ergyll. Das Westufer des Sees ist heute g\u00e4nzlich unbewohnt. Am Nordufer befinden sich lediglich im Osten kleinere D\u00f6rfer. Am Ostufer des Sees liegt mit Fort Dunsapie ein etwas gr\u00f6\u00dferes Dorf, das sowohl mit dem Zug als auch mit dem Auto gut zu erreichen ist. Loch Dunsapie wird nur im Osten und S\u00fcden von einer gut ausgebauten Stra\u00dfe, erschlossen. Diese Abgeschiedenheit des Sees war allerdings in fr\u00fcheren Jahrhunderten nicht gegeben. Sie ist vielmehr das Ergebnis der fl\u00e4chendeckenden Einf\u00fchrung der Schafzucht und der Abwanderung der Bev\u00f6lkerung aus dem f\u00fcr die Landwirtschaft nur wenig geeigneten Gebiet. Wie im Fall von Loch Kilmond wird gelegentlich von einem Seeungeheuer, welches im Loch Dunsapie leben soll, berichtet. Das vermeintliche Seeungeheuer tr\u00e4gt den Namen \u201eDunsy\u201c und soll das gleiche Wesen sein wie \u201eKilly\u201c. Der Sage nach k\u00fcndigt die Sichtung von Dunsy den Tod eines Mitglieds des ortsans\u00e4ssigen Zweigs des Clans MacErgyll an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Loch Dunsapie ist ein S\u00fc\u00dfwassersee in der Mitte der Insel Ergyll. Er liegt nordwestlich der Stadt Ergyllburgh zwischen den H\u00fcgellandschaften der Insel und ist mit einer maximalen Wassertiefe von 310 m der tiefste See des Royal Realms of Glenverness. Der See hat eine tropfenf\u00f6rmige Form, ist circa 21 km lang und im Durchschnitt nur etwa [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":166,"menu_order":5,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/glenverness.de\/2020\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/190"}],"collection":[{"href":"http:\/\/glenverness.de\/2020\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/glenverness.de\/2020\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/glenverness.de\/2020\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/glenverness.de\/2020\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=190"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/glenverness.de\/2020\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/190\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":191,"href":"http:\/\/glenverness.de\/2020\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/190\/revisions\/191"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/glenverness.de\/2020\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/166"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/glenverness.de\/2020\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=190"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}